Kranzhorn Alm
Posthotel Erlerwirt

Blaue Quelle
Alpengasthof Moosbauer

ERL liegt im Nordtiroler Unterinntal, etwa 15 km von Kufstein entfernt an der bayerischen Grenze. Es ist die nördlichste und zugleich tiefstgelegene Gemeinde in Tirol mit 1.450 Einwohnern. Erl, in römischer Zeit ein Landgut, wahrscheinlich das Praedium Aurelianum, gehört zu den ältesten Dörfern des Inntales. Die erste römische Besiedlung erfolgte vermutlich bereits im 3. Jahrhundert n. Chr., das der bei Grabungen in der Pfarrkirche aufgefundene Mithrasstein mit der Aufschrift DIM PRO SALUTE bezeugt. Im Jahre 788 wird Erl im Arnonischen Güterverzeichnis des Erzbischofs von Salzburg erstmalig erwähnt. Die Pfarrkirche ist dem Hl. Apostel Andreas geweiht und wurde infolge Kriegshandlungen zusammen mit dem Dorf mehrmals zerstört. Im Jahre 1504 kam Erl unter Kaiser Maximilian mit den Gerichten Rattenberg, Kitzbühel und Kufstein endgültig zu Tirol.

 

An Sehenswürdigkeiten gibt es in Erl insbesondere die „Blaue Quelle“ (700 Liter pro Sekunde Wasserschüttung), den Trockenbach-Wasserfall, das sagenumwobene „Erler Herz“ und den Blick vom Kalvarienberg ins Inntal zu bewundern. Sehr schöne und leicht besteigbare Aussichtsberge sind das Kranzhorn (1367 m) mit den zwei Gipfelkreuzen und der Spitzstein (1596 m). Am ehemaligen österreichischen Zollhaus an der hölzernen Innbrücke gibt es eine Gedenktafel für Adolf Pichler, dem berühmten Geologen und Heimatforscher, der hier i.J. 1819 geboren wurde.

 

Peter Kitzbichler

Beim Dresch
Gasthof Schönau

Bildquelle Peter Kitzbichler Erl
Bildquelle Peter Kitzbichler Erl