Die
Passionsspiele prägen seit Jahrhunderten das Dorf und seine
Menschen.
Musik
und Theaterspielen liegt den Tirolern seit jeher im Blut.
Seit 1613 sind in Erl Passionsspiele nachweisbar. Sie werden
in neuerer Zeit alle sechs Jahre aufgeführt. Eine große
Aufgabe, die Gemeinschaft und Zusammenarbeit erfordert.
Das "halbe Dorf " ist dabei aktiv im Einsatz.
Kühn
und weithin sichtbar ragt das 1600 Besucher fassende neue
Spielhaus gegen den Himmel, Architektonisch ein Bindeglied
zwischen Berg und Ebene, ein neues Wahrzeichen des Ortes.
In den Jahren zwischen den
Spielen wird es zur Konzerthalle.
Wegen der ausgezeichneten Akustik
hat der berühmte Dirigent Gustav Kuhn das Erler Passionsspielhaus
im Sommer zum Festspielhaus erkoren.
Klassische Aufführungen
wie zum Beispiel die Meistersinger, Tristan und Isolde oder
der Ring der Nibelungen fanden begeisterten Beifall.